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Möchte man einen Schallschutz für das eigene Tonstudio erwirken, so muss man sich zunächst darüber im Klaren werden was genau man erzielen möchte. Grundsätzlich muss man zwischen den folgenden Möglichkeiten entscheiden, bzw. diese letztendlich kombinieren:
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Schallschutz für das eigene Tonstudio | Wege und Möglichkeiten

AUDICI.DE | Das Audio Magazin am 27. Oktober 2009 – 14:13Keine Kommentare

Möchte man einen Schallschutz für das eigene Tonstudio erwirken, so muss man sich zunächst darüber im Klaren werden was genau man erzielen möchte. Grundsätzlich muss man zwischen den folgenden Möglichkeiten entscheiden, bzw. diese letztendlich kombinieren:

Der Schallschutz nach außen:
Mit Schallschutz meint man im Grunde genommen die akustische Isolierung des Raumes zur Außenwelt. Dies kann fast ausschließlich durch die Raum-im-Raum Methode erzielt werden. Dennoch: Bei manchen Räumen kann allerdings die Abdichtung von sämtlichen Türen und Fenstern Wunder wirken.

Das Raum im Raum Konzept:
Prinzipiell kann der nach außen dringende Schall nur auf eine Art und Weise dezimiert werden. Da die Wände bei dem entstehenden Schall ins Schwingen geraten tragen sie die Vibrationen nach außen hin weg. Je dicker also die Wand umso weniger Krach kommt nach außen. Konstruiert man allerdings einen Raum ohne Berührung zu Decke und Wand im Studio, so ist ein Freiraum zwischen der Studiowand und der Wand des Gebäudes. Die Vibrationen werden durch die Luft nur bedingt weitergeleitet und die Außenwand bleibt somit größtenteils in Ruhe, sprich sie gerät nur bedingt in Schwingung. Die Ausführung eines solchen Vorhabens sollte ausschließlich vom Fachmann durchgeführt werden. Spekulativ muss man hierbei mit einer Endsumme (sie beinhaltet Planung, Materialkosten und Einbau) von 8.000 Euro gerechnet werden. Dies ist ein Richtpreis, für den keinerlei Garantie übernommen wird und der stark von den Gegebenheiten des Raumes, wie Größe, Höhe und Qualität des zu verwendenden Materials, abhängig ist.

Manche Musiker verstehen unter einem Schallschutz außerdem fälschlicherweise auch eine Verbesserung der Raumakustik: Diese kann man durch Auskleiden des Raumes mit so genanntem Noppenschaum bewirken. Ob man allerdings die kompletten Wände einschließlich der Decke damit bedeckt ist eine rein individuelle Frage. Bei vollständiger Auskleidung ist der Raum “Schall-Tot”, das heißt der Sound wird im Regelfall gar nicht von den Wänden reflektiert. Bringt man allerdings den Noppenschaum nur partiell an, so kann der Hall dennoch eindeutig gebremst werden. Manche Musiker ziehen dies vor, da der Sound sich dennoch real und räumlich anhört.

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