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Der Ring der Nibelungen (Oper)

Der Ring des Nibelungen ist ein Zyklus von Richard Wagner, der aus 4 Opern besteht: Das Rheingold, Die Walküre, Siegfried und die Götterdämmerung. Das Werk entstand in den Jahren von 1851 bis 1874. Die Erstaufführung fand im August 1876 im Bayreuther Festspielhaus statt.

Im Rheingold werden die grundlegenden Konflikte dargestellt. Das Rheingold verhilft zu endloser Macht, wenn man es zu einem Ring schmiedet und der Liebe abschwört. Dem Zwerg Alberich gelingt dies. Er unterwürft das Nibelungenvolk, as fortan für ihn in den Goldminen Nibelheims arbeiten muss. Freia, die die Unsterblichkeit der Götter sichert, wird von den Riesen Fasolt und Fafner entführt. Sie soll gegen das Rheingold eingetauscht werden. Der Herrvater Wotan überlistet Alberich und stielt den Nibelungenschatz und den Ring, welcher vom Zwerg verflucht wird. Die Errungenschaften werden gegen Freia eingetauscht.

In der Walküre zeugen die Zwillinge Siegmund und Sieglinde en Sohn Siegfried. Wotan fürchtet einen Angriff Alberichs, er selbst darf aber gegen Fafner, den neuen Besitzer des Schatzes, nicht antreten. Er erwählt Siegmund dies zu tun, doch dieser fällt im Kampf.

In der Oper Siegfried soll Siegfried nun an Stelle seines Vaters den Ring erbeuten. Er tötet Fafner, dessen Blut ihm die wahren Absichten der Menschen eröffnet. Siegfried verliebt sich in Brünnhilde, die seiner Mutter damals zur Flucht verholfen hatte.

In der Götterdämmerung hinterlässt Siegfried Brünnhilde den Ring als Treuepfand. Doch durch einen Trank vergisst er seine Heldentat und seine Geliebte. Er ist nun frei für die Werbung durch Gutrune und hilft außerdem ihrem Bruder Gunther Brünnhilde zu erobern. In Gestalt von Gunther erobert er Brünnhilde und den Ring. Doch seine Taten werden durchschaut und alle beschließen gemeinsam, dass Siegfried sterben soll.

Nach Siegfrieds Tod entbricht ein riesiger Streit um den Ring. Brünnhilde nimmt ihn an sich und gibt ihn den Rheintöchtern zurück.